Verpackungsklebebänder

Packbänder für den festen Verschluss von Kartonagen oder das Bündeln von Stückgütern. Zugeschnitten auf Ihre Anforderung beraten wir Sie bei der Wahl der richtigen Qualität. Dafür stehen diverse Kombinationsmöglichkeiten aus Trägermaterialien und Klebersystemen zur Verfügung.

  1. Zuverlässiger Halt
  2. Wirtschaftliche Lösung

Welche Materialien werden verklebt?
Wie lange muss es halten?
Welchen Einflüssen ist das Klebeband ausgesetzt?

Stabilität / Haftung (Schälkraft, Scherfestigkeit, Einreißfestigkeit, Reißdehnung), Anfangsklebkraft…

  • Oberflächenhaftung (Papier, Kunststoff, Metall, Holz)
  • Abrolleigenschaften (Lautstärke, Gleichmäßigkeit)
  • UV-Beständigkeit (Kleber und Träger)
  • Feuchtigkeitsbeständigkeit
  • Temperaturbeständigkeit
  • Bedruckbarkeit
  • Umweltfreundlichkeit

PP (Polypropylen), PVC (Polyvinylchlorid), Papier- oder PET-Träger…

  • PP-Träger:
    Ein Polypropylen-Träger zeichnet sich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus und eignet sich für leichte bis mittelschwere Verpackungsgüter. Je nach Stabilitätsanforderung wird die PP-Folie biaxial (BOPP) oder monoaxial (MOPP) gereckt. BOPP-Träger lassen sich in vielen Stabilitäts- und Preisklassen produzieren. MOPP-Bänder bieten eine sehr hohe Reißfestigkeit und eine geringe Dehnung und kommen bei schweren Packgütern und der Ladungssicherung zum Einsatz.
  • PVC-Träger:
    Kommt als Trägermaterial eine Hart-PVC-Folie (Polyvinylchlorid) zum Einsatz, zeichnet sich das Band typischerweise durch hohe Reißfestigkeit und gute Bedruckbarkeit aus. PVC-Klebebänder lassen sich leise und gleichmäßig abrollen und eignen sich u.a. zum Verschließen von mittelschweren und schweren Packgütern. PVC weist eine hohe Beständigkeit gegenüber äußeren Einflüssen (UV-Licht, Luft, Wasser) auf. Für eine langfristige Anwendung eignet sich ein PVC-Träger daher gut, aus ökologischer Perspektive ist diese Eigenschaft jedoch weniger vorteilhaft. Auf Deponien zersetzt sich PVC nur langsam und durch die energetische Nutzung in Müllverbrennungsanlagen entstehen Dioxine und Chlorwasserstoff, welche aufwendig neutralisiert werden müssen.
  • Papier-Träger:
    Eine umweltfreundliche Alternative zu Kunststoff-Trägern stellen Papier-Klebebänder in Verbindung mit Naturkautschuk-Kleber oder Pflanzenleim dar. Je nach Stabilitätsanforderung kann der Träger zusätzlich faden- oder faserverstärkt werden. Die gute Bedruckbarkeit mit wasserlöslichen Farben und die Rohstoffgewinnung aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewährleisten einen unproblematischen Recyclingprozess zusammen mit den verbrauchten Kartonagen.
  • PET-Träger:
    Für besonders hohe Stabilitätsanforderungen wie z.B. der Palettensicherung oder beim Bündeln/Umreifen von Stückgütern stellt ein Trägermaterial aus Polyester (Polyethylen­terephthalat) die kräftigste Variante dar. Im Verbund mit einem Naturkautschukkleber entsteht ein sehr reißfestes Klebeband mit hoher Soforthaftung und festem Halt auf unterschiedlichen Oberflächen.
  • Filament-Träger:
    Durch zusätzliche Verstärkung von PP-, PVC-, Papier- oder PET-Trägern mit Glasfasern entstehen extrem reißfeste Klebebänder mit hoher Schock- und Schlagfestigkeit.

Hotmelt- (Synthetikkautschuk), Acrylat-, Naturkautschuk-Kleber oder Pflanzenleim…

  • Acrylat-Kleber:
    (Dispersions-) Acrylat-Kleber sind wasserlöslich und im Vergleich zu Lösemittelhaltigen Acrylat-Bändern umweltverträglicher. Klebebänder mit Acrylat-Klebstoff bieten eine vergleichsweise schlechte Anfangshaftung. Da der Klebstoff mit der Zeit eine feste Verbindung mit Papierfasern eingeht, zeichnen sich Acrylat-Klebebänder jedoch durch eine sehr gute Langzeithaftung aus und bieten sich daher für lange Transportwege oder eine dauerhafte Lagerung an.
  • Gute UV- und Alterungsbeständigkeit
  • Lösemittelfrei – guter Halt auch auf Recyclingkartonagen
  • Hohe Transparenz
  • Leichtgängiges Abrollverhalten
  • Hotmelt-Kleber:
    Synthetikkautschuk, der in einem Heiß-Schmelz-Verfahren auf das Trägerband aufgetragen wird. Zeichnet sich durch eine hohe Anfangsklebkraft, Transparenz und ein leichtgängiges Abrollverhalten aus. Hotmelt-Kleber haben eine vergleichsweise schlechte Temperatur-, UV- und Alterungsbeständigkeit und können sich bei langfristiger Lagerung verfärben.
  • Naturkautschuk-Kleber:
    Natürlicher Klebstoff, der aus Latex (Kautschukbaum) und Kunstharz besteht. Das zur Dispersion des Harzes genutzte Lösemittel wird zu 95% rückgewonnen. Das Endprodukt ist ein umweltfreundlicher Klebstoff, der sich variantenreich mit verschiedenen Trägerfolien verarbeiten lässt.
  • Vielfältige Hafteigenschaften: Sowohl leicht oder stark sowie schnell und langfristig haftend (auch bei Recyclingkartonagen)
  • Gute Temperaturbeständigkeit
  • Vergleichsweise Schlechte UV- und Alterungsbeständigkeit
  • Pflanzenleim:
    Pflanzlicher Leim auf Kartoffelstärkebasis bietet in Verbindung mit einem Papier-Klebeband eine besonders umweltfreundliche Alternative. Der Klebstoff wird durch Befeuchten aktiviert und geht schnell eine feste Verbindung mit Kartonagen ein. Ohne Beschädigung der Kartonoberfläche lässt sich das Klebeband nicht wieder lösen. Durch diese Versiegelung wird das Verpackungsgut gleichzeitig vor ungewolltem Zugriff Dritter geschützt.